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Thema: Wichtiger Hinweis für Cannabiskonsumenten

  1. #21
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    Standard AW: Wichtiger Hinweis für Cannabiskonsumenten

    Ja, besonders was Uoof so geschrieben hat, hat micht teilweise sogar echt berührt.

    Es gibt sovieles, dass ich definitiv auf das Kiffen schieben kann.

    Muss sagen, ich hab mir definitiv Störungen eingehandelt, während meine sehr ausschweifenden Jugendzeit.

    Und heute kann ich nicht mehr viel daran ändern.

    Und, ja: Ich habe eine pychische Abhängigkeit entwickelt. Ich will einfach nicht aufhören, selbst obwohl ich weiß, dass ich mir im Endeffekt sovieles verbaut hab oder noch immer verbaue.

    Also nehmt diese nett gemeinte Warnung ernst und versucht euch mal einzugestehen, dass es eben nicht der "Pfad zur Erleuchtung" ist, möglichst ständig dicht zu sein...

    Desillusionisierte Grüße

    Pflanzenfan
    Wir sind die Ritter die immer nur NIE sagen. Und wir wollen ... Ein Gebüsch!

    Die Politik sollte gut zuhören, wenn ein Polizeipräsident sagt, dass die Verfolgung von Cannabiskonsumenten eine sinnlose Belastung für die Polizei ist."

  2. #22
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    Standard AW: Wichtiger Hinweis für Cannabiskonsumenten

    Hey Planzenfan.....
    Es gibt sovieles, dass ich definitiv auf das Kiffen schieben kann.
    Wen man den Richtigen Grund nicht KENNT, sollte man nicht alles auf das Canabis schieben. Auch wen es der einfachste weg ist. (Für den Kopf)

    Meistens sind es Probleme die einem Fertig machen, da greifen Menschen zu Canabis um es zu Verdrängen. Der Abend war schön das Problem jedoch bestet noch. Das ist für mich der Faktor KRANKMACHER.........Cannabis bleibt und ist nicht Toxisch.

    Bei Problemen wie Arbeitslosigkeit, Stress mit Freunden oder Freundin......usw. Würde ich den Joint als Belohnung nicht als Verdränger benutzen.....zB. nach Job suche Kiffe jetzt 15 Jahre und das Täglich 2-3 Joints. Ist halt lecker das Zeug.


    Bin gegen Kiffen unter 18 Jahre aber Freunde verlieren, ich hab auf jedenfall mehr als vorher. Meine Kiffer auf der Baustelle lassen Grüßen, sind zu 80% Akkordmitarbeiter. Wie auch ICH. Unmotiviert ist höchstens das Wetter......

    Grüsse Weedbaron.

    Bitte schreibt doch hier Dinge rein die auch Beweisbar sind...wie das Cannabis das nicht Toxisch auf den Körper wirkt.

    Sonst ist es nur eine Angst macherei wie die Schweinegrippe

    So wollte auch niemanden Ärgern, stehe halt auf die logische Wahrheit
    Geändert von weedbaron (14.08.2010 um 12:15 Uhr)

  3. #23

    Standard AW: Wichtiger Hinweis für Cannabiskonsumenten

    Da Cannabis nach bisherigem Kenntnisstand eine leichte Droge und nicht giftig für den Körper ist
    musst du wohl überlesen haben
    wer den Sinn des Lebens sucht .....sieht den Wald voller Bäumen nicht !!!

  4. #24
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    Standard AW: Wichtiger Hinweis für Cannabiskonsumenten

    Bin gegen Kiffen unter 18 Jahre aber Freunde verlieren, ich hab auf jedenfall mehr als voher. Meine Kiffer auf der Baustelle lassen Grüssen, sind zu 80% Akkordmitarbeiter. Wie auch ICH. Unmotivier ist höchstens das Wetter......


    der ist nicht schlecht !!!!

  5. #25
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    Standard AW: Wichtiger Hinweis für Cannabiskonsumenten

    Zitat Zitat von weedbaron
    Wen man den Richtigen Grund nicht KENNT, sollte man nicht alles auf das Canabis schieben. Auch wen es der einfachste weg ist. (Für den Kopf)
    Der einfachste Weg ist eher, sich einzureden alles sei in Ordnung, denke ich. Das extreme Gegenstück dazu ist, den Konsum für alles was im eigenen Leben nicht funktioniert, verantwortlich zu machen.

    Zitat Zitat von weedbaron
    Meissten sind es Probleme die einem Fertig machen, da greifen Menschen zu Canabis um es zu Verdrängen. Der Abend war schön das Problem jedoch bestet noch. Das ist für mich der Faktor KRANKMACHER
    Richtig, aber genau diese Art von Konsum birgt Risiken für das Sozialverhalten. Vielleicht nicht bei dir oder bei allen deinen Kumpels aber es gibt Menschen, die durch diese Konsumform ihre Lebenssituation noch weiter verschlechtern oder es nicht schaffen, Abhilfe zu schaffen.

    Zitat Zitat von weedbaron
    .Canabis bleibt und ist nicht Toxisch.
    Jo... steht aber auch schon dick und fett im Ausgangstext.

    Zitat Zitat von weedbaron
    Bei Problemen wie Arbeitslosigkeit, Stress mit Freunden oder Freundin......usw. Würde ich den Joint als Belohnung nicht als Verdränger benutzen..
    Das wäre die richtige Strategie. Das Problem bei der menschlichen Psyche ist, dass es nicht jedem leicht fällt, zu jedem Zeitpunkt in seinem Leben damit hauszuhalten. Der eine kommt mit seiner gefühlsmäßigen Wahrnehmung besser klar und der nächste nicht.
    Das heisst, der eine ist in der Lage, den Konsum nicht als Problemverdrängung sondern als Genuss zu betrachten und der nächste wiederum nicht, weil sein Kopf schon so tief in der Gedankensuppe steckt, dass er diesen Unterschied in seiner emotionalen Wahrnehmung nicht umgesetzt bekommt.

    Zitat Zitat von weedbaron
    Bin gegen Kiffen unter 18 Jahre aber Freunde verlieren, ich hab auf jedenfall mehr als voher.

    Von Freunden verlieren spricht ja auch keiner. Es geht um Verminderung sozialer Aktivitäten und Rückzug aus dem Freundeskreis. Verlust ist noch eine Stufe höher, die nicht sofort passiert.
    Der Knackpunkt ist aber, dass leider nicht jeder Konsument so funktioniert wie du. Es gibt auch einige, die sich selbst in einem dauerhaften "Gedämpftheitszustand" befördern und dadurch viele Dinge, die ihnen vorher wichtig waren vernachlässigen.
    Ihr Leben wird dadurch inhaltsloser und sie müssen erstmal die Erkenntnis über diesen Zustand gewinnen, um sich dann selbst wieder freizuschaufeln, weil das leider niemand anders für die Betreffenden machen kann.
    Da es auch solche Schicksale gibt, sollte man das nicht verharmlosen, denke ich.

    Zitat Zitat von weedbaron
    Bitte schreibt doch hier dinge rein die auch Beweisbar sind...
    Beweisbarkeit ist bei dem Thema teilweise schwierig, weil bei einigen Aspekten eine brauchbare Forschungsgrundlage fehlt. Wir haben das was beweisbar ist, auch als solches angegeben und versucht, Risiken, die bekannt sind aber in ihrer Ausprägung noch nicht genauer festgestellt, so zu beschreiben.

    Wenn wir aber schon bei Empirie sind, würde ich auch zu Bedenken geben, dass ein Einzelschicksal kein Spiegel für die breite Masse vieler verschiedener Einzelkonsumenten sein kann.

    Zitat Zitat von weedbaron
    Bitte schreibt doch hier dinge rein die auch Beweisbar sind...wie das Canabis das nicht Toxisch auf den Körper wirkt.
    Es geht sogar noch weiter. Cannabis ist nicht nur nicht toxisch. Der Körper hat sogar - beweisbar - ein eigenes endogenes Cannabinoid-System.

    Ich glaube aber auch, dass es nichts bringt, sich an positiv-beweisbaren Faktoren festzuhalten und Risiken darüber zu vernachlässigen. Zutreffend ist, dass es Menschen gibt, die durch ihren Konsum ihre Lebenssituation verschlechtern.

    Zitat Zitat von weedbaron
    Sonst ist es nur eine Angst macherei wie die SChweinegrippe
    Zu einer kritischen Auseinandersetzung gehören aber nicht nur positive Faktoren, sondern eben auch mögliche Risiken.
    Cannabiskonsum hat - bezogen auf alle Konsumenten und nicht auf einen einzigen, der keine Probleme mit seinem Konsum hat - solche Risiken, aber diese können vermeidbar sein, wenn man sich vorher damit auseinandersetzt, ohne sich nur auf das Positive wie zum Beispiel nicht vorhandene Toxizität zu verlassen.
    Man kann dann z.B. für sich eher die Notbremse ziehen, wenn man merkt, dass man sich in eine Richtung entwickelt, die einem nicht gefällt oder auch von vorneherein vorsichtiger sein, wenn man merkt, dass man z.B. ein sehr sensibler Mensch ist, der dazu neigt, den Konsum als Problemlöser für die emotionale Wahrnehmung zu benutzen.

    Zitat Zitat von weedbaron
    So wollte auch niemanden Ärgern, stehe halt auf die logische Wahrheit
    Wir ebenfalls.
    Und deswegen wollen wir auch keine positive Lobrede, sondern versuchen, alle Aspekte miteinzubeziehen, die relevant sind.
    Cannabiskonsum kann zuträglich sein, das steht für mich persönlich außer Frage. Und es gibt auch Konsumenten, die konsumieren können wie sie möchten, ohne damit Schwierigkeiten zu bekommen, auch keine Frage.

    Es gibt allerdings auch andere Konsumenten, die halt nicht z.B. weedbaron heissen und durch unbedacht angewendeten Konsum ihren Gedankenhaushalt durcheinanderbringen.
    Bei Heranwachsenden kann das langfristig gefährlich sein und bei Erwachsenen kann es für eine längere unangenehme Zeit sorgen, wenn man Pech hat.
    Das sind Tatsachen und die Beweise dafür laufen auf der Straße herum bzw. sitzen zuhause auf der Couch und drehen sich im Kreis bis sie es schaffen, sich freizuschaufeln oder ihnen jemand unter die Arme greift.
    "The more you change yourself the more you change the others" (Project Pitchfork)

    "Eigentlich sind wir alle Deppen, irgendwo." (Zitat Grower.ch-Chefetage )

  6. #26
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    Standard AW: Wichtiger Hinweis für Cannabiskonsumenten

    Zitat Zitat von UooFzTaR Beitrag anzeigen
    Liebe Forengemeinde,

    wir weisen alle Cannabiskonsumenten noch einmal deutlich auf die Risiken des Cannabiskonsums hin.

    Auch wenn möglicherweise einige in der Öffentlichkeit dargestellte Risiken nicht entsprechend den medizinischen Erkenntnissen präsentiert werden, ist Cannabis dennoch eine Droge, von der man -wie von vielen anderen Dingen auch- abhängig werden kann.
    Da Cannabis nach bisherigem Kenntnisstand eine leichte Droge und nicht giftig für den Körper ist, nehmen Konsumenten oft an, die Droge sei ohne Risiko.
    Gerade dies kann leider zum Verhängnis werden, da Konsumenten am Anfang eines regelmäßigen Konsums wenige oder gar keine ungewollten Nebenwirkungen feststellen.

    Langfristig kann regelmäßiger bzw. übermäßiger Cannabiskonsum aber bewirken, dass soziale Aktivitäten eingestellt oder vermindert werden und Konsumenten sich von ihrem alten Freundeskreis zurückziehen.

    Den Cannabiskonsum an diesem Punkt einzustellen, kann den Betroffenen schwer fallen und aufgrund des Verlustes einer liebgewonnenen Betätigung für leichte depressive Stimmungen sorgen.

    Eine Ausnahme dieser vergleichsweise "leicht" reparablen Nebenwirkungen bilden die Auswirkungen, die der THC-Konsum bei Jugendlichen haben kann. Es ist nach medizinischen Gesichtspunkten erwiesen, daß gerade junge Menschen, deren Gehirn sich noch im Aufbau befindet, bei häufigem THC-Konsum Gefahr laufen können, daß genau diese Entwicklung ihres Gehirns empfindlich gestört wird, was im späteren Lebensverlauf zu einer irreparablen Veränderung innerhalb des Hirnstoffwechsels führen kann(mehr dazu in der unten aufgeführten Dokumentation).

    Das bedeutet nicht, daß Jugendliche, die in jungen Jahren mit dem Konsumieren angefangen haben in jedem Fall verloren sind, da Cannabis nicht toxisch(giftig) wirkt und daher auch keine direkten Gehirnschäden verursachen kann wie es häufig dargestellt wird.
    Das Problem liegt eher darin, daß dauerhaft der "Normalzustand" des Gehirns verändert wird, so daß - laienhaft ausgedrückt - auf Dauer andere Denkmuster entstehen und der jugendliche Konsument Gefahr läuft, daß die Entwicklung seines Gehirns von diesen Denkmustern dauerhaft geprägt wird.

    Das muß zwar nicht so kommen aber angesichts der Gefahr irreversibler Veränderungen in dem Gehirn eines heranwachsenden Menschen, möchten wir auf diesen Punkt besonders deutlich hinweisen, damit Eltern oder Personen, die junge Konsumenten in ihrem Umfeld haben dort gegebenenfalls Überzeugungsarbeit in Form eines informierenden Gesprächs o.ä. leisten können bzw. die betreffenen Jugendlichen dazu bewegen können, sich mit einem Mediziner in Verbindung zu setzen, der ihnen die Gefahren genauer erklären kann.

    Jeder Cannabiskonsument sollte sich dieser Risiken bewußt sein und sich mit sich selbst auseinandersetzen, ob ein vollständiger Abbruch des Konsums für ihn selbst nicht sinnvoller wäre.
    Allgemein ist gerade Gewohnheitskonsumenten anzuraten, regelmässig längere Konsumpausen einzulegen.

    Menschen mit genetischer Vorprägung können zudem auch einer Psychose zum Opfer fallen. Sollten entsprechende Fälle in der Familie bekannt sein, sollte der Konsum unverzüglich eingestellt werden bzw. im Zweifelsfall ein Arzt zur Beratung aufgesucht werden.

    Ein verantwortungsbewusster Umgang mit Cannabis kann sehr unterschiedliche Auswirkungen zu einem regelmäßigen Mißbrauch bei ein und demselben Konsumenten haben. Mißbrauch liegt oberflächlich gesagt dann vor, wenn Konsumenten nicht mehr freiwillig den Konsum bewusst einstellen wollen. (Das „Können“ ist seltener die Frage. Oftmals glauben Konsumente, alles sei in Ordnung und halten eine Pause für unnötig). Auch hier empfiehlt sich ein Arztbesuch, falls diesbezüglich Unsicherheit herrscht.
    Auch an dieser Stelle helfen regelmässige, mehrmonatige Konsumpausen, um sich und der Umwelt zu beweisen, dass man auch wirklich aufhören "kann" mit dem Konsum.
    Kann man es nicht, ist unbedingt ärztlicher Rat einzuholen.

    Ein verantwortungsbewußter Umgang liegt in unseren Augen dann vor, wenn der Konsument den eigenen Konsum kritisch reflektiert, nur unregelmäßig konsumiert, der Konsum für die Gestaltung des Alltages keine Bedeutung hat und vor allem kein dringendes Verlangen besteht, zu konsumieren und der Konsum auch über längere Phasen eingestellt werden kann.
    Vergleichbar evtl. mit einem Lieblingsessen: Es kommt nur alle paar Monate auf den Tisch, schmeckt dann aber um so besser.
    Isst man es jeden Tag, verliert es schon bald den Reiz des Besonderen.

    Dies verlangt eine aufmerksame Betrachtung der eigenen Person und wir möchten alle Konsumenten bitten, die diesen Text gelesen haben, sich das bewusst zu machen und ihr Konsumverhalten entsprechend zu überdenken.

    Für alle gilt unterm Strich: Die wenigsten Risiken geht man ein, wenn man einen klaren Kopf behält und auf bewusstseinsverändernde Substanzen verzichtet.

    Dieser Text soll in keinster Weise dazu dienen, zum Konsum von Cannabis oder anderen Substanzen aufzufordern. Der Zweck ist, Konsumenten, die bereits entschlossen sind zu konsumieren, Risiken bewußt zu machen und sie vor deren Eintreten zu bewahren.

    Insbesondere auch aus dem Grund, daß sich selten zur Aufklärung geeignete Quellen finden. Ein Großteil der Quellen übertreibt entweder maßlos oder verharmlost zu stark.

    Einer der wenigen brauchbaren Berichte, der sich an die Fakten hält und im Rahmen einer angemessenen Aufklärung sehr zu empfehlen ist, ist der Folgende:
    http://www.youtube.com/watch?v=YADbhnZ_Ff0

    Recht ist recht .....nicht weniger zu unterschätzen als Alkohol.

    kann nicht mehr kiffen Heute... leider...kommt nicht von nichts

  7. #27
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    Standard AW: Wichtiger Hinweis für Cannabiskonsumenten

    Abend UooFzTaR danke für die Ausführliche (BE)Antwort................
    Wir ebenfalls.
    Und deswegen wollen wir auch keine positive Lobrede, sondern versuchen, alle Aspekte miteinzubeziehen, die relevant sind.
    Cannabiskonsum kann zuträglich sein, das steht für mich persönlich außer Frage. Und es gibt auch Konsumenten, die konsumieren können wie sie möchten, ohne damit Schwierigkeiten zu bekommen, auch keine Frage.
    Wir sind Hier doch alle 18 Jahre alt...sollte keine Lobrede sein eher meine Meinung dazu. Stimmt Alkohol trinke ich seit 7 Jahren keinen mehr. Da ich nichts davon halte.........
    Misschkonsum ist sicher auch ein Punkt....

    Grüsse Weedbaron

  8. #28

    Standard AW: Wichtiger Hinweis für Cannabiskonsumenten

    Zitat Zitat von Uoof
    Das Problem bei der menschlichen Psyche ist, dass es nicht jedem leicht fällt, zu jedem Zeitpunkt in seinem Leben damit hauszuhalten. Der eine kommt mit seiner gefühlsmäßigen Wahrnehmung besser klar und der nächste nicht.
    Das heisst, der eine ist in der Lage, den Konsum nicht als Problemverdrängung sondern als Genuss zu betrachten und der nächste wiederum nicht, weil sein Kopf schon so tief in der Gedankensuppe steckt, dass er diesen Unterschied in seiner emotionalen Wahrnehmung nicht umgesetzt bekommt.
    Da sehe ich die Gefahr. Nicht in Cannabis. Menschen die aus den verschiedensten Gründen Probleme haben, fällt es oft schwer mit etwas "hauszuhalten". Auf einiges wird immer wieder gerne hingewiesen, es wird geregelt, verboten.. und da ist Cannabis ja häufig im Gespräch, genau wie viele andere Drogen. Da scheint mir auch immer mehr neues zu kommen. Bei anderen Dingen weniger. Aber es kommt immer mehr dazu. Ein Glück

    Ist nicht viel wichtiger mal darauf hin zu weisen, wie der moderne Mensch es schaffen kann, an sich, seiner Einstellung, seiner Psyche zu arbeiten, damit eine derartige Flucht in etwas vielleicht garnicht mehr nötig ist?

    Man kann auch lange ausbreiten wie gefährlich es ist, den ganzen Tag Sport zu treiben. Das kann soziale Kontakte auch mindern.
    Oder zu viel vor der Leinwand mit Farbe und Pinsel. Oder zu viel Interesse an Literatur! Da kann die Denkweise, je nach literarischem Genre, über die Jahre, gerade bei Jugendlichen, auch beeinflusst werden.

    Man kann vor allem warnen, noch mehr verbieten und in unzähligen Studien die Schädlichkeit erforschen.
    Oder man spricht einfach mal etwas allgemeiner über die Hintergründe, die zu solchem Verhalten führen.. die Möglichkeiten die man hat, um daran zu arbeiten. Etwas weniger Geld, Zeit und Mühe investieren, Jugendlichen zu erzählen wie gefährlich xy für sie sein kann, und dafür sorgen, dass sie sich zu gar keiner Flucht gezwungen fühlen. Das trifft auf Erwachsene genau so zu.

    Wir Menschen, zeigt sich wohl noch deutlicher "im Westen", sind hervorragend darin, Symptome zu lindern.
    Sei es in der Politik, Medizin und sonst wo, anstatt nach den eigentlichen Ursachen und dem Gesamten, Vorrausgehenden zu schauen.
    Natürlich sollte man Aufklären und auf Gefahren hinweisen. Das ist keine Frage, nicht falsch verstehen..
    Das wird meiner Meinung nach aber schon reichlich und ich würde sagen, genug und oft sogar zu viel getan.
    Bei den unzähligen Märchen, Lügen, Studien, Fakten, Erfahrungen und Berichten hat doch schon keiner mehr einen klaren Durchblick bei Cannabis. Ob 10 neue Studien dazu beitragen, egal welche Ergebnisse sie erzielen, dass Jugendliche anders mit Cannabis umgehen, bezweifel ich stark.

    Sollte man sich nicht, wie gesagt, etwas mehr darauf konzentrieren hin zu weisen, wie man an sich und seiner psyche arbeiten kann, ohne das wir bei mittlerweile so gut wie allem, so mein Gefühl, vor Sucht, Koma, Tod, Leid, Hunger, Durst, Amok und Waldbrand geschützt und gewarnt werden müssen? Und in dem Zusammenhang meine ich Hinweisen eher als Hilfestellung. Kein gehobener Zeigefinger.

    Ich spreche hier keinen User oder keine Aussage explizit an.
    Ich bin einfach etwas genervt wie wir Menschen mit Problemen um zu gehen pflegen.
    Entschuldigt.
    Aber in unserer psychisch kaputten Menschheit scheint es wohl der leichtere Weg zu sein, sich vor allen Gefahren möglichst gut zu schützen, bevor unser wackeliges Selbst zusammen fällt, als daran zu arbeiten, dass es damit umgehen kann.

    Man kann die Energien darauf verwenden, Menschen darin zu unterstützen ein zufriedenes Leben zu führen.. (mit sich zufrieden, ich rede weniger von Job, Geld und Auto).. oder, man setzt seine Energie dafür ein, wie "wir" es tun, bloß möglichst viele Dinge die irgend eine Art von Gefahr in sich bergen, aus der Welt zu schaffen.

    Ist nur das was mir da gerade zu einfällt.

    Liebe Grüße!
    "Ohne Bemühung um inneres Wachstum bleibt der Mensch ein Wesen ohne Ethos und Geist. Er ist dann nichts weiter als eine am Egoismus gescheiterte Möglichkeit, ein falsch genutzes Potential - keineswegs -ein Wert an sich-, sondern viel mehr schuldig und gefährlich"
    Werner Lind - Budo, der geistige Weg der Kampfkünste

  9. #29
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    Standard AW: Wichtiger Hinweis für Cannabiskonsumenten

    Hallo liebe Gemeinde!

    Ich muß ganz ganz ehrlich sagen, ich bin so dermaßen froh dieses Forum gefunden zu haben. Bis jetzt dachte ich immer, daß es nur die Hanfburg als Info-Quelle gibt. Da gibt es zwar in der Tat viele Infos, aber der Ton ist manchmal so dermaßen kindisch, die Umgangsformen zum Teil unter aller Sau... ich hab mich da nicht wohl gefühlt.

    Zum Glück bin ich auf der Suche nach Samen auf die Seite von Mandala Seeds gekommen und war von deren Gesamtaufmachung so begeistert, daß ich auch mal in ihren Links gestöbert habe... daher bin ich heute hier.

    Zu diesem Thread kann ich nur sagen: 1A!

    Kiffen ist und bleibt etwas, genauso wie der Konsum von LSD, Meskalin und Konsorten, daß definitiv nicht in die Jugend fallen sollte. Ich habe mich in der Zeit zwischen 14 - 20 fast nur ums Kiffen gekümmert und dadurch viele Erfahrungen verpasst, die mir heute noch fehlen. Zum "Glück" wurde ich durch psychische Probleme gezwungen eine sehr sehr lange Kiff Pause einzulegen und konnte vieles wieder nachholen.

    Ich habe 1994 angefangen zu kiffen und viele meiner damaligen Freunde haben zum Teil heftige Schäden gerade auch durchs Kiffen genommen. In dieser Zeit war gerade der Schwarzmarkt Wechsel von Marok-Hasch auf Holland Gras in vollem Gange und das hat vielen gar nicht gut getan. Ich rede hier von Leuten, die durch das bis dahin unbekannte Phänomen "Zuviel gekifft, Panikattacke bekommen" durch zum Teil komplett PLANLOSE Neurologen BIS HEUTE auf Neuroleptika festhängen.

    Ja, Kiffen ist wohl deutlich milder als Alkohol aber beileibe nicht ungefährlich. Cannabis hat nichts, aber auch GARNICHTS bei Kiddies und Jugendlichen unter 18 zu suchen. Ich hätte keinerlei Probleme damit eine entkriminalisierung zu "kaufen", wenn das Alter für den Legalen Cannabis Konsum auf 21 Jahre festgelegt würde.
    Kiddies und Jugendliche unter 18 sollten sich auf die erste Liebe, Sport, soziale Hobbies aller Art, Schule und Zukunft konzentrieren.
    Wer in jungen Jahren Cannabis "braucht" um sich von dem harten Leben zu erholen, hat definitiv Probleme um die "man" (Eltern, Lehrer, Freunde, Jugendamt) sich dringend kümmern muß.

    Danke an diese Seite, daß ihr das Kiffen nicht vergöttert, sondern den Mut habt auch INNERHALB der Szene zu sagen was ist und was nicht geht!!!


    THX!!!

    GonzoBot

  10. #30

    Standard AW: Wichtiger Hinweis für Cannabiskonsumenten

    Ich würde sogar weitergehen: Alkohol, Nikotin und Cannabis haben bei Menschen unter 21 Jahren nichts verloren! Mit 18 Jahren ist die psysische und psychische Entwicklung noch in vollem Gange, außerdem fällt das in die Zeit von Schule, Ausbildung etc. Erst wenn diese Schritte geschafft sind, kann man sich um andere Dinge kümmern!

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